Willkommen auf der Website unserer Ortsgruppe!


Wir freuen uns über Ihren Besuch und möchten uns zunächst kurz vorstellen:
Unsere Ortsgruppe ist eine von vielen ähnlichen regionalen Gruppierungen innerhalb des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und wurde 1982 gegründet. Folgerichtig haben wir am 2. März 2017 unser 35-jähriges Jubiläum gefeiert. Zur Zeit besteht die Ortsgruppe aus 180 Mitgliedern, von denen die meisten in den Gemeinden Lichtenau und Rheinmünster wohnhaft sind. Alle Altersklassen sind vertreten.

Der Vorstand




Vögel im Winter richtig füttern

Füttern Sie Wildvögel erst bei Frost oder Schnee, dann aber regelmäßig bis zum Frühjahr. 
Die Vögel finden bei Frost und Schnee derzeit kaum Futter und verbrauchen trotzdem viel Energie, um ihre Körpertemperatur von rund vierzig Grad gegen die Kälte der Umgebung aufrecht zu erhalten. Meisen verlieren in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichtes. 
Wählen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Auf diese Weise minimieren Sie die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern. Deshalb: Keine Massenfutterplätze einrichten!
Reinigen Sie herkömmliche Futterhäuschen regelmäßig mit heißem Wasser und legen Sie täglich nur wenig Futter nach. Aus hygienischen Gründen sollten Sie beim Reinigen Handschuhe tragen.
Am besten verwenden Sie Futtersilos, da hier das Futter nicht verdirbt und sich keine Nahrungsreste sammeln können. Futterspender müssen so gebaut und angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist. 
Wohin mit dem Futterspender?
Platzieren Sie Futterspender mit genügend Abstand zur nächsten Glasscheibe (mindestens zwei Meter) und an einer übersichtlichen Stelle, so dass sich auch keine Katzen anschleichen können. 
Welches Futter eignet sich am Besten?

Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern: Sonnenblumenkerne als Basisfutter und Freiland-Futtermischungen, was fast alle überwinternden Singvögel gerne fressen. Das Futter sollte frei sein von Samen der gefährlichen Ambrosiapflanze!

Für Weichfutterfresser (z. B. Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig): Rosinen, Nüsse, Obst, Haferflocken, Maisflocken, Kleie,Meisenknödel. Keinesfalls dürfen salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln ausgebracht werden. Das gilt ebenso für Brot, weil es im Magen der Vögel aufquillt und tödliche Folgen haben könnte. Rindertalg am Baumstamm kann u. a. auch Spechte anziehen, welche bei extremer Witterung die fettige „Feinkost“ gerne annehmen. 
Ein guter Beitrag und Überlebensschutz für unsere überwinternde Piepmätze stellen naturnahe Gärten mit „wilden Ecken“ und einheimischen Staudengewächsen, Hecken und alten Bäumen dar, die in Wintermonaten eine natürliche  Nahrungsgrundlage mit Beeren, Obst u. a. bieten. 
Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Nabu-Homepage: www.nabu-li-rhm.de und mit dem Link zur Homepage des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg. 
NABU-Gruppe
Lichtenau/Rheinmünster

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NABU-Landesverband will juristisch gegen geplanten A-5-Anschluss vorgehen.

Der NABU hatte am 24.10.2017 in Hügelsheim eine hervorragende Veranstaltung zum obigen Thema. Martin Klatt hat mit seinem Team eine gut organisierte und exzellente Arbeit geleistet, die eine so fachlich herausragende Info-Veranstaltung möglich machte. Überzeugend und argumentativ mit fundierter Kenntnis zum umstrittenen Thema hat der neue NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle die Position des NABU untermauert. Mit den Argumentationen der weiteren Mitwirkenden,  Rechtsanwalt Dr. Tobias Lieber sowie den Hügelsheimer Bürgern, Dipl. Ing. Joachim Wald und Prof. Dr. Peter Jehle, welche  in ruhiger und sachlicher Weise ihr Fachwissen - teilweise mit Bildern,  Zahlen über die Verkehrsströme und technische Skizzen – darstellten, wird das Vorgehen des NABU und von mehreren Bürgerinitiativen in Sinzheim und hügelsheim gestärkt.

Eine Autobahn-Anbindung des Baden-Airpark an die A 5 bei Halberstung ist nach europäischem Recht nur mit Ausnahmen zulässig. Dazu zählt ein zwingendes öffentliches Interesse und wenn keine Alternative einer Verkehrsentlastung für Hügelsheim vorhanden wäre. Diese Vorgaben gab es bereits im Jahr 1999, als von Seiten der Landespolitik eine Ostanbindung der A 5 bei Halberstung verworfen wurde. Aufgrund seriöser Verkehrszählungen ist nachweisbar, dass bei einer Ostanbindung den Hügelsheimern nicht wirklich geholfen ist. Bereits in wenigen Jahren nach einem neuen A-5-Anschluss sind in Hügelsheim wieder die heutigen Kfz.-Verkehrsströme messbar (derzeit 16.000 Kfz). Die grundsätzliche Abneigung des NABU gegen den Neubau des A5-Anschlusses war bereits vor 1999 allgemein bekannt. Von Seiten des NABU wünscht man sich nun,  dass die politisch Verantwortlichen rund um den Baden-Airpark mit den regionalen Vertretern des Gewerbeparks Söllingen die Bevölkerung bzw. den Naturschutz neben den eindeutigen gesetzlichen Vorgaben nicht vernachlässigen, damit eine vernünftige Verkehrslösung für alle Beteiligte geplant und realisiert wird.

Interessierte, die gegen die widersinnige Ostanbindung bei der A 5 sind, können dies mit ihrer Unterschrift bei nachfolgender Internet-Adresse tun: https://www.openpetition.de/petition/online/nein-zur-ostanbindung-des-baden-airpark-an-die-autobahn-a5-und-ja-zur-nordanbindung. 

Jede Unterschrift bestärkt unsere Bemühungen gegen eine Zerstörung wertvoller Naturlandschaft (FFH- und NATURA 2000-Gebiete) und ebenso eine Verbesserung bzw. wesentliche Vermindung der massiven Verkehrsbelastung in Hügelsheim, die in den nächsten Jahren noch ansteigen wird.

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

Akteure

Präsentation Naturschutz Baden-Airpark-Ostanbindung an A5 von Martin Klatt




Naturverträglichen Anbindung für den Baden-Airpark

 

       24. Oktober 2017  20 Uhr -
       TuS Sportgaststätte Hügelsheim -

 

Anwesende auf dem Podium:

Johannes Enssle, NABU-Vorsitzender beim NABU-LV Bad.-Wttbg.
Dipl. Biologe Martin Klatt, NABU-Artenschutzreferent beim NABU-LV Bad.-Wttbg.
Dipl. Ing. Joachim Wald u. Prof. Dr. Peter Jehle, je Hügelsheim (Verkehrsexperten)
Rechtsanwalt Dr. Tobias Lieber, Freiburg (Fachjurist für öffentliche Bauvorhaben)

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Pascal Fournier, SWR.

Anwesend außer Hügelsheimer Bürger waren auch verschiedene Nabu-Mitglieder der NABU-Gruppen aus der Region Mittelbaden, ebenso verschiedene Mitglieder der Bürgerinitiativen aus Schiftung und Halberstung. Auffallend war auch die Teilnahme mehrer ehemaliger Gemeinderäte aus Hügelsheim, wobei eine Mehrheit amtierender Gemeinderäte nicht anwesend war.

Der LV Johannes Enssle eröffnet 20:05 Uhr die Veranstaltung, der zuvor noch ein Pressegespräch der Lokalpresse vorausgegangen war.

1.          Danach erhielt Martin Klatt das Wort. Er sprach die Ostanbindung an und auf  die vorliegenden Erhebungen und Gutachten, die alle neben den Planvarianten           beim Landratsamt Rastatt (LRA RA) online  einsehbar sind.

         Klatt stellt anhand einer UVP-Karte über die Bodenbestände und einer Karte,         welche die räumliche Gebietszusammenfassung mit dem GWP         (Generalwildwegeplan) skizziert. Demnach wird der noch usammenhängende         Bereich mit FFH- und NATURA 2000-Gebieten massiv durchtrennt und der GWP erheblich zerschnitten. Die dadurch stattfindende Verkehrsbelastung von         momentan 3.400 Kfz. stellt er visionär auf einem Straßenbild dar, wie das  Verhältnis aussieht von heute zum Jahr 2030, wenn 18.000 Kfz das         Verkehrsaufkommen zwischen Baden-Airpark und östlichem A 5 –         Anschluss  hier durchfahren.

2.          Rechtsanwalt Dr. Tobias Lieber äußert, dass er mit dem Verfahren vom NABU        ab dem Frühjahr 2017 beteiligt ist. Zu den einzelnen gesetzlichen Passagen     nach dem europäischen Recht und dem Bundesrecht gibt er grob eine         Übersicht und geht insbesondere auf die Ausnahmen ein, die eine östliche                    A 5-Anbindung zulassen:

         a) zwingendes öffentliches Interesse;

         b) es sind keine zumutbaren Alternativen vorhanden;

         c) ???

         In dessen Aussführungen des RA wird bekannt, dass der Ausbau der B 500   sowie der Kreuzungsbereich bei der  L 75 aufgrund des         Bundesverkehrswegeplans in den nächsten Jahren schon vorgesehen ist.                   Im Erläuterungsbericht des LRA RA zur Planfeststellung (Pfst) vom Juni 2017      steht, dass bei einer Ostanbindung bei Halberstung ein Verzicht auf weiteren        Ausbau von Straßen ausgeübt wird. D. h., dass Hügelsheim auf künftigen         weiteren Investitionen für notwendigen Straßenausbau oder -neubau sitzen           bleibt. Die Ostanbindung der A 5 – bei Halberstung ist ein politischer und  juristischer Nonsens und die Darstellung hierzu rechtlich nicht planfeststellungsfähig!

3.          Dipl. Ing. Joachim Wald  erwähnt – als Verkehrsexperte, welcher mit den  Verkehrsströmen in Hügelsheim bestens vertraut ist -  in seinen Ausführungen, dass eine Ortsumfahrung von Hügelsheim in tiefer Bauweise, teilw. mit Tunnel,     Halbtunnel im Trog die beste Lösung des Problems in Hügelsheim an.         Dabei spielt auch der innerörtliche Verkehr eine Rolle, weil die Neubaugebiete     östlich der Hauptstraße sowie die Hardtwaldsiedlung und Hochfeldsiedlung alle        nur über zwei Straßen, nämlich den Bruchweg und die Badner Straße, an die          Hauptstraße angeschlossen sind. Seit Juli 2017 sind es in der Hauptstraße         16.000 Kfz (Mittelwert), wobei alleine 5.000 Kfz. über die Badner Straße rollen.        Von Verkehrsaufkommen in der Hauptstraße sind es bereits                                 10 % Schwerlastverkehr, welcher mit der Neuansiedlung einer weiteren        Spedition auf dem BAB  in absehbarer Zeit noch zunehmen wird.                          Er verweist zudem auf die Regionalplanung und auf den Flächennutzungsplan

         der Gde. Hügelsheim, wo eine östliche Ortsumfahrung von Hügelshei     planerisch festgehalten ist.

         Die vom LRA RA geplante Trassenvariante, welche den Hauptort östlich bis zum BAB-Gelände direkt (ohne südliche Anbindung an die L 75) führen würde,           ist mit den oben genannten Plänen nicht vergleichbar. Bei dem  von ihm          favorisierten Trassenverlauf ginge eine Ortsumfahrung in Hügelsheim wieder direkt an den südlichen L 75 – Knoten, wo es jetzt bereits die Zufahrt zum BAB         vorhanden ist. 

4.          Prof. Dr. Peter Jehle äußert sich in seinen Ausführungen zur technischen Seite   einer Trassenführung mit teilweiser Untertunnelung in den Kreuzungs- und         Wohnbereichen bei der Badener Straße und beim Bruchweg. Dabei, so                  Prof. Jehle, soll weiterhin für die Anwohner östlich und westlich von Hügelsheim   eine uneingeschränkte Sicht zu den einzelnen Ortsteilen und zum Wald hin       möglich sein. Der Trassenverlauf soll im Norden nach dem Wald beginnen und         hinter einem Anwesen und hinter einer Gärtnerei in den Boden abgesenkt und         teilweise in einem Halbtunnel mit Gallerie oder meterweise in einem ganzen         Tunnel oder in einem Trog etwa mittig zwischen beiden Ortsteilen bis zum   südlichen Anschluss der L 75 an den BAB geführt werden. Anhand  von         Grafiken wurden  in visionären Bildern verschiedene Darstellungen einzelner         Streckenabschnitte – auch mit Schnitten und Plänen - erläutert. Die Kosten sind  bei weitem nicht so hoch, wie es die BI in Hügelsheim vor wenigen Tagen (über  60 Mio €) suggeriert hat, weil in deren Kosten der Verkehrsknoten B 500 / L 75     mit eingerechnet wurde.  Die Ortsumfahrung von Hügelsheim  wird auf 30 bis         35 Mio. € geschätzt. Die Flächen, welche untertunnelt werden, könnten     teilweise sogar für die landw. Nutzung noch dienlich sein.                      Wichtig für Prof. Dr. Jehle ist u. a., dass mit einer Halbtunnellösung wie es von         ihm vorgestellt wurde, der entscheidende Faktor Folgekosten sehr niedrig         gehalten wird. Im „klassischen Tunnelverfahren“ würden hierfür                  700Tds – 1 Mio. € jährlich aufgewendet. Zur vorhandenen PFC-Belastung von Ackerflächen sieht er zukünftig Möglichkeiten, mit dem Problem eine Lösung zu         finden, wie es das Forschungsvorhaben des Bundesumweltministerium         anvisiert.

 Nach den Fachvorträgen eröffnet der Moderator Dr. Fournier die Fragerunde:

-  Jürgen Kramp, ehmaliger GR aus Hügelsheim: Er vermisst bisher vom GR H'heim eine richtige Löschung, da vor einigen Jahren das Problem des Verkehrsaufkommens in der Hauptstraße heftig diskutiert wurde.

       St. Huber frägt nach einer Sicherung der Überdeckelung (mit Zaun!).

       Volker Lorenz von der BI Hügelsheim fordert eine Zeitschiene vom NABU.

       J. Enssle antwortet ihm, dass eine Klageerhebung von Erfolg beschieden sein wird. Er tritt dafür ein, dass von vorn herein eine vernünftige Verkehrslösung für alle sinnvoll ist. Es bedarf dabei einer parlamentarischen Bearbeitung und eine richtige Begründung, dass eine Anbindung des BAB von Norden sein soll.

       Prof. Dr. Jehle gibt bekannt, dass nach dem Bundesverkehrswegeplan, wovon er auszugsweise die Darstellung zum besprochenen Verkehrsumfeld an die Leinwand projiziert, ein Ausbau der B 500 mit dem Kreuzungsbereich der L75 ab dem Jahr 2025 für dringend notwendig wird.

       Gemeinderat De Vries äußert, dass man es schuldig ist, dass etwas erfolgt in der Hügelsheimer Hauptstraße“.

       Eine Fragerin erkundigt sich nach einer Westumfahrung entlang des Rheins, worauf ihr erläutert wird, dass diese Variante schon seit Jahren „vom Tisch“ ist.

       Eine weitere Hügelsheimer Bürgerin beschwert sich, dass sich der NABU erst jetzt sich um die Sache gekümmert hat, worauf ihr von Martin Klatt entgegnet wurde, dass bereits zu Beginn einer östlichen A 5 Anbindung (1998) der NABU zum damaligen Zeitpunkt schon eine ablehnende Haltung eingenommen hat.

       Auf eine Frage von Frau M. U. zu den Abständen bzgl. Oberwaldstraße und Hochfeldsiedlung gibt Prof. Dr. Jehle zur Antwort, dass der Trassenabstand zur Bebauung zw. 128 – 135 m bei der Oberwaldstraße liege und zur Hochfeldsiedlung ca. 200 m.

       Fragen und Diskussionen gibt es zu der Lärmdarstellung über einzelne dB-Zahlen zwischen V. Lorenz von der BI und Prof. Dr. Jehle. Herr Lorenz sieht hierin eine Zumutung für die Betroffenen (östliches Neubaugebiet). Außerdem wurde das Problem des niederen Grundwasserstandes bei einer Untertunnelung angesprochen, wobei J. Wald dies aufgrund der heute gängigen Baupraxis mit einer wasserundurchlässigen Betonwanne als realisierbar einstuft. Auch würden bei einer geraden Wegstrecke einige Raser mit schnellen Kfz. und Motorräder den Lärmpegel signifikant erhöhen. Dies wurde jedoch bestritten, da auch die zulässige Geschwindigkeit begrenzt werden muss. Die Vertreter der Hügelsheimer BI V. Lorenz/M. Weber betonen, dass bei derzeit 16.000 Kfz. in der Hauptstraße das tatsächliche Problem ausgeblendet wird.

       Die Fragestellung mit einem absehbaren Zeitrahmen war für keinen absehbar, jedoch wurde von J. Enssle betont, dass ein starker Wille aller Beteiligten von Nöten sei. Die pol. Ziele sollten über das Land BW gehen und kein Handeln nach dem Prinzip: Mit dem Kopf durch die Wand. Eine gerichtliche Erklärung dauert nach seinen Erfahrungen ca. 6 Jahre. Besser wäre nunmehr ein Plädoyer im Gemeinderat Hügelsheim für die Einbindung der Ortsumfahrung in das Planfestellungsverfahren.

       RA Dr. Liebig äußert zur derzeitigen Problematik im Planfeststellungsverfahren, dass die Gemeinde Hügelsheim bei einer östlichen A 5 – Anbindung kein Anhörungsrecht hat.

       Der ehemalige GR Karl hält aufgrund der dargelegten Begründungen eine Ortsumfahrung – so wie diese von Prof. Dr. Jehle und J. Wald dargestellt wurden, der bessere Vorschlag, die Hügelsheimer Ortsdurchfahrt mit rund 8.000 Kfz. zu entlasten.

       Ein Sinzheimer Gast, welcher selbst an der Bahnlinie wohnt, berichtet, dass er seine Erfahrungen mit Planfestellungsverfahren gemacht hat und der Einzelne kaum Möglichkeiten hat, bei solchen Verfahren einzuwirken. Deshalb hält er die einzig richtige Lösung: die NABU-Vorgabe.

Nachdem bereits die Veranstaltung 22:40 Uhr erreicht hatte und bereits kurz zuvor J. Enssle die Schlussfragerunde einläutete, schloss dieser die Versammlung um 22:40 Uhr und dankte allen Beteiligten, Helfern und Gästen.

                                 Gefertigt: 25.10.2017  - Herbert Schön -

Unterschlupf für Winterschläfer - naturnahe Gärten sind der beste Igelschutz

Igel

Wer Igel fit für den Winter machen will, sollte seinen Garten fit für Igel machen, denn Gärten sind für die stacheligen Tiere wichtige Lebensräume. Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot deutlich knapper, die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch weiter an Gewicht zuzulegen. noch weiter an Gewicht zuzulegen. 

Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Neben natürlichen Unterschlupfmöglichkeiten kann man zusätzlich ein Igelhäuschen aufstellen. Wer Tieren einen dauerhaften Platz bieten möchte, kann den Reisighaufen mit einer Basis aus Feldsteinen versehen.

Manche verspätete Jungigel sind jetzt noch tagsüber unterwegs, um sich weitere Fettreserven mit Schnecken, Würmern, Insekten oder Fallobst, anzufressen. Diese Tiere sollten nicht aus falsch verstandener Fürsorge aufgenommen werden. Nur wenn ein Igel auffallend unterernährt oder krank ist, sollte er versorgt oder einer Igelstation übergeben werden. Unterkühlte Igel werden gewärmt mit einer in einem Frotteehandtuch umwickelten, lauwarmen Wärmflasche oder unter einer Taschenlampe. Gefüttert werden sollte nur nicht verderbliches Hundetrocken- oder -softfutter, keinesfalls Speisereste oder Dosenfutter. Frisst der Igel in der Nacht nach der Aufnahme nicht, muss der Tierarzt aufgesucht werden.

Noch eine Bitte:  Igel draußen lassen
Ab Mitte November schlummern die meisten Igel. Von kurzen Unterbrechungen abgesehen verschlafen sie die kalte Jahreszeit bis in den März oder April. Bei Schlechtwetterperioden nutzen die eifrigen Insekten- und Schneckenvertilger diese Winterquartiere teils noch bis in den Mai hinein. Da die schlafenden Tiere bei Störungen nicht reagieren, also nicht fliehen können, heißt das für den Garten: Einmal geschaffene Unterschlupfe während des Winterhalbjahres bitte nicht mehr umsetzen. Vorsicht gilt auch beim Beseitigen von Sträuchern, beim Mähen unter tief liegenden Zweigen, beim Umgang mit Motorsensen und Balkenmähern.

Lange Zeit galt das Einsammeln kleiner Igel im Herbst und die Überwinterung im Haus als probates Mittel, dem Wildtier Igel Überlebenshilfe zu geben. Die gut gemeinten Aktionen erwiesen sich jedoch als wenig hilfreich und werden nicht mehr praktiziert. Stattdessen steht heute ein ganzes Maßnahmen-Paket im Vordergrund, das Igeln dort zum Überwintern hilft, wo sie zu Hause sind: draußen in der Natur.

Weitere Informationen zum Igelschutz erhalten Sie über die NABU-Homepage:
Unterschlupf für Igel

Fledermaus-Asyl fertiggestellt

Nach dem öffentlichen Aufruf zur Mithilfe bei einer Nabu-Aktion am vergangenen Samstag konnten neun freiwillige Helfer vom NABU Lichtenau/Rheinmünster ein Fledermaus-Asyl in einem alten Munitionsbunker im Baden-Airpark mit  geeignetem Erdmaterial "präparieren". Innerhalb einer knappen Stunde war die Wagenladung mit rund 6 cbm auf Schubkarren verfrachtet und im Bunker verteilt. 

Mit dieser Aktion erhofft man sich von den Verantwortlichen des NABU insgesamt einen optimaleren Winterschlafplatz für die bedrohten und fliegenden Säugetiere, die hohe Luftfeuchtigkeit und Ungestörtheit genießen. Hierzu wird u. a. das anfallende Regenwasser in einem Trichter aufgefangen und in den Bunker eingeleitet.  Beobachtungen haben ergeben, dass während heißer Sommertage das Schlafquartier ebenso gerne von einzelnen männlichen Fledermäusen aufgesucht wird. 

Mehrere Fledermauskästen, die vor zwei Jahren an freistehenden  Bäumen vom Nabu und einer Schulklasse im Naturschutzgebiet "Stollhofener Platte" angebracht wurden, komplettieren die Aktion "Feldermausschutz" nebst der Anschaffung von Fledermaus-Detektoren. 

Handarbeit war angesagt

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Innerer Anblick des alten Munitionsbunkers mit verteiltem Erdmaterial

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Freiwillige Helfer im NABU Li/Rhm. Nr. 1918  (von links nach rechts:  Andreas Ludwig -Förderer des Fledermausprojekts-, Dieter Borck, Markus Häußler, Norbert Schäfer, Roland Schwarz, Manfred Schäfer, Roland Müller - Konstrukteur des Einlauftrichters - , Franz J. Friedmann  (auf dem Bild fehlt Herbert Schön)

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In einer Stunde waren 6 cbm "verarbeitet"

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Langohr-Fledermaus im Gewölbestein im August 2017

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Zwei kleine Erdhügel gewährleisten, dass künftig auch Kriechtiere - insbesondere Amphibien - den feuchten Raum nutzen können

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Furchterregend, aber ungefährlich – die Hornisse

Sie sind sehr groß, brummen gefährlich, und viele Schauermärchen sind über sie im Umlauf. So ist es kein Wunder, dass viele Menschen Angst vor Hornissen haben, obwohl diese friedfertigen Tiere niemals ohne Grund angreifen. Sie sind scheuer als Bienen und weichen Konflikten durch Flucht aus. Nur wenn die Hornisse eine Gefahr für ihr Nest erkennt, das sich Mitte September auf dem Entwicklungshöhepunkt befindet, wird sie dieses verteidigen. Dieser Fall kann eintreten, wenn man sich einem Nest bis auf 3 Meter nähert , sich dabei eventuell noch schnell bewegt und vielleicht sogar zur Abwehr nach den Tieren schlägt oder deren Flugbahn blockiert. Dann ist ein Stich möglich. Bei vorsichtiger Annäherung und besonnenem Verhalten kann man jedoch selbst den obigen Sicherheitsabstand unterschreiten, ohne dass etwas passiert. Hornissen werden auch niemals Ihren Kaffeetisch aufsuchen, um vom Kuchen zu naschen, da sie reine Insektenfresser sind.
So verfüttert ein großes Volk bis zu ½ kg Insekten pro Tag an seine Brut.

Falls man nun durch falsches Verhalten doch einmal gestochen wird, ist jegliche Panik überflüssig. Zwar ist der Stich wegen des stärkeren und längeren Stachels der Hornisse nicht unbedingt schmerzhafter als der einer Biene, Wespe oder Hummel, er ist aber keineswegs gefährlicher. Die Giftwirkung des Hornissengiftes ist nicht stärker als die des Bienen- oder Wespengiftes. So ist das Schauermärchen von den 7 Hornissen, die ein Pferd töten können, blanker Unsinn. Erst mehrere hundert Stiche sind für einen gesunden, 70 kg schweren Menschen lebensgefährlich.

Nur Personen mit einer Allergie gegen Insektenstiche - dies sind ca. 2 % der Bevölkerung - sind durch einen Stich gefährdet, allerdings nur dann, wenn sie vorher schon einmal von einer Biene, Hummel oder Wespe gestochen wurden. Ist der Hornissenstich der erste Stich, so ist eine allergische Reaktion nicht zu erwarten.

Es kann natürlich der Fall eintreten, dass sich ein Nest an einer kritischen Stelle im Wohnbereich befindet, so dass, besonders wenn Kinder zur Familie gehören, ein ständiges Beachten des Sicherheitsabstandes nicht zumutbar ist. In solchen oder ähnlichen Situationen ist eine Umsiedlung des Volkes dann möglicherweise unumgänglich. Beachten Sie aber bitte, dass es dazu der Genehmigung der oberen oder unteren Naturschutzbehörde bedarf. Die Hornisse gehört zu den stark gefährdeten  Arten und ist daher gesetzlich geschützt. Eine Umsiedlung ohne Genehmigung oder gar die  Tötung der Tiere bzw. die Zerstörung des Nestes kann mit hohen Geldbußen geahndet werden. Bei Problemen der geschilderten Art sollten Sie sich deshalb an Ihre Gemeinde oder an die NABU-Gruppe wenden (Tel. 3995 - Herbert Schön -).
                                                                  
Wir helfen Ihnen gern soweit wir dazu imstande sind. Andererseits können wir Ihnen auch Kontakte zu verschiedenen Hornissen-Experten oder zur Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Rastatt vermitteln, sofern eine Beseitigung eines Hornissennestes notwendig erscheint.

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres 2017

Wann haben Sie zuletzt in der Nacht eine Eule rufen gehört? Viele Gegenden sind von Eulen verlassen, entweder weil sie keine Bruthöhlen finden oder das Nahrungsangebot nicht mehr ausreicht. Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

 Aussehen und Stimme

Gut getarnte Eule mit Knopfaugen

Durch ihr rindenfarbiges Gefieder sind Waldkäuze gut getarnt. Typisch sind die großen Knopfaugen im dunkel umrahmten hellen Gesichtsschleier. Der Waldkauz gehört zu den größeren Eulen. Nur Habichtskauz und Uhu sind größer.

Gut getarnt

Auch wenn meist das Männchen singt, können beide Geschlechter sowohl den Balzgesang als auch den Kontaktruf äußern, wobei der Ton des Weibchens jeweils etwas höher und heiserer klingt. Zu erkennen sind Waldkäuze an ihrem kompakten Körperbau und dem rindenfarbigen Gefieder. Ihr großer Kopf ohne Federohren sitzt auf einem gedrungenen Rumpf. Sein freundliches Aussehen verdankt er seinen großen runden „Knopfaugen“ im dunkel umrahmten hellen Gesichtsschleier. Der stark gekrümmte Schnabel ist beim Waldkauz gelblich.

Die lautlosen Jäger werden mit 40 bis 42 Zentimetern Länge etwa so groß wie Krähen und bringen 400 bis 600 Gramm auf die Waage. Die Weibchen sind etwas größer und um ein Viertel schwerer als ihre Partner. Unabhängig vom Geschlecht oder Alter hat ein Teil der Waldkäuze eine graubraune Grundfärbung des Federkleides, andere eine rotbraune. Man spricht von zwei verschiedenen Farbmorphen, ähnlich den unterschiedlichen Haar- und Augenfarben beim Menschen. In jedem Fall sind die Käuze durch ihr rindenfarbenes Äußeres meist gut getarnt.

 

Natürliche Schalldämpfer

Wie alle Eulen fliegen Waldkäuze nahezu geräuschlos: Ein besonders dichtes und samtartiges Polster auf der Oberseite der Flügel und kammartige Zähnchen an den Kanten der äußersten Flügelfedern verwirbeln den Luftstrom beim Fliegen und unterdrücken so jedes Geräusch.

Waldkäuze sehen ausgezeichnet im Dunkeln, solange noch ein wenig Restlicht vorhanden ist. Ihre großen Augen nehmen besonders viel Licht auf, die Iris kann das einfallende Licht perfekt regulieren und garantiert so eine optimale Sichtleistung am Tage und in der Nacht. Eulenaugen sind im Gegensatz zu den meisten anderen Vogelaugen nach vorne gerichtet und ermöglichen ein räumliches Sehen. Entfernungen können so besser eingeschätzt werden.

Bei völliger Dunkelheit verlassen sich jagende Waldkäuze ausschließlich auf ihr Gehör: Geräusche werden durch die Trichterwirkung des Gesichtsschleiers schallverstärkt an die unter den Federn versteckten großen Ohren weitergeleitet. Die leicht asymmetrische Anordnung der Ohren führt dazu, dass Geräusche von anvisierten Beutetieren mit minimalem Zeitunterschied wahrgenommen werden. Das hilft dem Waldkauz,
seine Beute genau anzupeilen.

Warum ist der Waldkauz Vogel des Jahres 2017?

„Stellvertretend für alle Eulenarten haben wir für 2017 den Waldkauz zum Jahresvogel gewählt. Mit ihm wollen wir für den Erhalt alter Bäume mit Höhlen im Wald oder in Parks werben und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisieren“, erläutert NABU-Präsidiumsmitglied Heinz Kowalski. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Es gilt, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder zu vermehren.

Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland beträgt laut dem Atlas deutscher Brutvogelarten 43.000 bis 75.000 Brutpaare und wird langfristig als stabil eingeschätzt. Der für die Arterhaltung entscheidende Bruterfolg hängt jedoch vor allem von der Qualität des Lebensraums ab. Das Fällen alter Höhlenbäume, eintönige Wälder und ausgeräumte Agrarlandschaften ohne Nahrung sind damit die größten Gefahren für einen gesunden Waldkauzbestand.

Waldkäuze sind lautlose Jäger der Nacht. Sie sehen und hören besonders gut, und finden so präzise ihre Beute. Die Bezeichnung „Kauz“ ist eine Besonderheit im deutschen Sprachraum, denn in anderen europäischen Ländern gibt es kein eigenes Wort für Eulen mit rundem Kopf ohne Federohren – sie werden wie andere Eulenarten allgemein als „Eulen“ bezeichnet.

Auch wenn sein Name anderes vermuten lässt: Der Vogel des Jahres 2017 ist keinesfalls nur im Wald zu Hause, obwohl er sich in lichten Laub- und Mischwäldern am wohlsten fühlt. Als ideal gilt ein Lebensraum mit einem Waldanteil von 40 bis 80 Prozent, dazu Lichtungen und angrenzende Felder. Längst ist er daher auch in städtischen Parkanlagen, Gärten oder auf Friedhöfen mit altem Baumbestand und geeigneten Bruthöhlen zuhause. Dabei kommt er uns Menschen recht nah, wenn er auch eher zu hören als zu sehen ist. Tagsüber versteckt er sich in Höhlen oder in dichten Baumkronen. Die Anpassungsfähigkeit bei der Wahl des Lebensraumes trägt dazu bei, dass der Waldkauz die häufigste Eule in Deutschland ist.


Glücksbringer und Todesbote

Vogel der Weisheit und Aufklärung. Todesbote und Glücksbringer. Wappenvogel der Heilkunst und Patron der überschwänglichen Trinklust: So vielseitig wie gegensätzlich sind die Bezeichnungen der Eule – und damit auch des Waldkauzes – seit Jahrtausenden. In der Antike galt beispielsweise der Steinkauz als „Vogel der Weisheit“ und war ein ständiger Begleiter der Göttin Athene. Seine stoische Mimik wirkte klug und sorgte für Ehrfurcht unter den Menschen. Im Mittelalter wandelte sich das Bild erheblich: Die Eule wurde zum Botschafter von Unglück und Tod, Helfer Satans oder Verkünder von Seuchen und Depression. Die frühchristliche Enzyklopädie „Physiologus“ diffamiert die Eule gar als Kirchenschänder und das „Öl der Lampe der heiligen Maria“ trinkend.

Dass die meisten Eulen ausgerechnet die Nacht bevorzugen, sahen Abergläubige als Beweis für ihr böses Wesen. Die nächtlichen „Ku-witt“-Rufe des Waldkauzes zum Beispiel wurden als „Komm mit“ interpretiert und kündigten den angeblich baldigen Tod eines nahestehenden Menschen an. Wer diesem drohenden Schicksal entkommen wollte, nagelte eine getötete Eule an das Scheunentor.

Das schlechte Image unseres Jahresvogels und seiner Eulenverwandtschaft hat sich glücklicherweise deutlich verbessert. Faszination für das Tier löste den tief verwurzelten Aberglauben größtenteils ab. Eulen sind heute so beliebt wie nie: als Motiv in Kunst und Literatur, Skulptur in Gärten und
Galerien oder farbenfrohes Maskottchen auf Kinderkleidung.

 

Stieglitz 2Foto: Marcus Bosch



 

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Unsere Schwalben – Flugkünstler und Sommerboten

Die im Jahr 2014 vom Nabu Li/Rhm. begonnene Schwalbenaktion  wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Es besteht nach unserer Einschätzung dringender Bedarf, den sympathischen Flugkünstlern in unseren heimischen Gefilden geeignete Plätze an Wohnhäusern und Ökonomiegebäuden als Nistmöglichkeit anzubieten.  Ohne die Mithilfe von Schwalbenliebhabern werden in den Ortschaften Rauch- und Mehlschwalben als unsere sogenannten „Kulturfolger“ der Menschen gänzlich verschwinden. 

Der Verlust an geeigneten Nistplätzen von Schwalben in unseren ländlichen Ortschaften ist mehr als besorgniserregend. Hinzu kommt, dass den Schwalben als Zugvögel in verschiedenen südlichen Ländern immer mehr nachgestellt wird.

Der Nabu bietet mit der Schwalbenaktion allen interessierten Besitzern von geeigneten Häusern und Ökonomiegebäuden an, diesen Kulturfolgern des Menschen Nisthilfen zu geben als „Willkommensaktion“ der bedrohten Insektenjäger.

Unsere Beratung zum Schwalbenschutz umfasst u. a. die Anbringung von Nisthilfen und von Schutzvorrichtungen wie Kotbretter etc. Hierfür gibt es auch spezielle Broschüren, die vom Nabu übergeben werden. Über unsere Homepage und den entsprechenden Links können Sie weitere Informationen erhalten. Gerne beraten wir Sie auch vor Ort.

Die uns gemeldeten „schwalbenfreundliche Häuser“ werden wir, sofern dies gewünscht ist, ab dem Frühjahr wieder aufsuchen und neben der Beratung  entsprechende Broschüren verteilen.

Außerdem werden wir gerne bei einer entsprechenden Anzahl von besetzten Schwalbennestern eine Plakette “Schwalbenfreundliches Haus“ zur Anbringung an der Hauswand überreichen. 

Ihr Ansprechpartner: Herbert Schön, Rheinmünster  Tel. 07227/3995

Schwalbenfreundliches Haus





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Storchen Cam Stollhofen


                                                                                       



Vogel des Jahres 2017:

Der Waldkauz

Stieglitz

Foto: Peter Kuehn


    Aktuelles auf einen Blick


  1. Storchcam Stollhofen online
  2. Artenschutzprogramm Steinkauz/ Schleiereule
  3. Storchennester Stollhofen / Scherzheim
  4. Errichtung von Eisvogelwänden

Detaillierte Infos auf den Seiten "Aktuell"
Eine Bildergalerie der Störche können Sie hier besuchen.





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© 2006 by Dieter Koch