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Obstbaumschnitt

Liebe Mitglieder,

wir wollen am Samstag, 28. März unter Mithilfe vieler Helfer den notwendigen Obstbaumschnitt am NABU-Grundstück in Lichtenau (Gewann Sauläng – siehe Karte-) durchführen. Beginnen wollen wir um 8:30 Uhr.

Hierzu sind wir auf Ihre/Eure Mithilfe angewiesen. Dazu müssen nicht unbedingt Kenntnisse über den Obstbaumschnitt vorhanden sein,  weil hierzu auch Helfer notwendig sind, die das abgeschnitte Baumreisig von der Wiese entfernen.

Sofern vorhanden, bitte Leiter, Rebschere, Astschere, Baumsäge etc. oder Rechen bzw. Gabel mitbringen.

Mit dem Abschluss der Arbeiten gegen 12 Uhr wollen wir einen kleinen Imbiss zu einem gemütlichen Austausch anbieten.   Deswegen wäre ich dankbar für Rückmeldungen bei einer Mithilfe.

Freundliche Grüße

Herbert Schön

NABU aktiv bei der Müllsammlung in Rheinmünster

Mehrere Kilometer Wegstrecke lag hinter den wenigen Aktiven vom NABU lagen zurück, als am letzten Samstag im Bereich des Hohlerwaldes, im Hartunger Busch (Bosch) und entlang dem NSG „Stollhofener Platte“ mit der südlichen Einflugschneise rund 3 ½ Müllsäcke Kleinstmengen an Abfall aufgesammelt wurden. 

Frustrierend war dabei anzusehen, dass insbesondere im Waldgebiet Hartunger Busch entlang des Forlenwaldweges und des Meierfeldweges noch sehr viel weiterer Müll wie z. B. Bauschutt und ebenso Lebensmittel aller Art illegal „deponiert“ wurden. 

Ebenso gibt es noch viele Drahtreste im Wald, welche teilweise unverrottbar am Boden oder eingewachsen in Bäumen und Sträuchern nur schwer zu entfernen sind. 

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

Einladung zur Mitgliederversammlung

Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde, liebe Mitglieder,

hiermit möchten wir Sie herzlich zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung einladen.

Sie findet am Freitag, dem 13. März 2026 um 19:30 Uhr in Lichtenau-Scherzheim, Gasthaus „Rössel“ statt.

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Begrüßung (mit Totenehrung)
2. Bericht des Vorstands (mit Bildern und Aussprache)
3. Kassenbericht 2025
4. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung
5. Ehrungen für langjahrige Mitglieder
6. Bild-Vortrag über den Vogel des Jahres 2026
7. Anträge – Verschiedenes

Nutzen Sie die Gelegenheit, mehr über die NABU-Aktivitäten des letzten Jahres zu erfahren und darüber, welche Themen dieses Jahr anstehen. Außerdem zeigen wir Ihnen auf welche Möglichkeiten es gibt, sich aktiv für Umwelt und Natur in heimischen Gefilden einzusetzen.

Martin Klatt wird wieder in bekannter Weise mit seinem Bild-Vortrag zum Rebhuhn, dem Vogel des Jahres 2026, die Probleme und Lebensverhältnisse des in Baden-Württemberg fast ausgestorbenen Bodenbrüters näher zu bringen.

Im Anschluss freuen wir uns auf ein gemütliches Beisammensein in gewohnter Umgebung.

Wir freuen uns auf Sie!

Vogel des Jahres

Alarmstufe Rot

Der Titel des neuen NABU-Programms für Mittebaden beschreibt das Schicksal des Rebhuhns, das zum „Vogel des Jahres“ 2026 gewählt wurde. Der einst typische und auch häufige Feldvogel ist heute in Mittelbaden verschwunden. In Baden-Württemberg ist das Rebhuhn vom Aussterben bedroht. Welche Entwicklung zu diesem alarmierenden Status der Roten Liste geführt hat, ist das Thema des ersten Programmangebots: Am 18. Februar referiert Martin Klatt im Rastatter Naturfreundehaus (Brufertstraße 3) über die Lebensraumansprüche des Rebhuhns, denen unsere Region nicht mehr gerecht wird.  

©Mathias Schäf

Ähnlich kritisch ist die Lage bei der Heidelerche. Auch dieser Vogel steht im Land kurz vor dem Aussterben. Das einzige Vorkommen am Oberrhein liegt in den Sandheiden bei Baden-Baden. In diesen Lebensraum führt der NABU viermal im Rahmen seiner Jahreszeitenwanderung. Als Evergreen finden wieder die „Piepmatz“-Touren zum Kennenlernen unserer Vogelstimmen statt, wie auch die Pflanzenführungen im Frühling und im Sommer. Die Pflanzentauschbörse am 28. März in der Illenau in Achern bringt Gartenfreundinnen und –freunde mit dem Ziel in Kontakt, im eigenen Garten Vielfalt zu schaffen.

Das frisch gedruckte NABU-Programm umfasst rund 30 Angebote, die von 21 Referentinnen und Referenten präsentiert werden.

Zwei Tagesfahrten in die Saalbachwiesen bei Bruchsal und in das Taubergießengebiet bei Kappel-Grafenhausen versprechen eine große Vielfalt von Pflanzen und Vögeln zu erleben.

Spezialführungen stellen unsere Orchideen vor und auch den Fledermäusen gilt ein eigener Programmpunkt. Zudem sind drei Radtouren im Angebot: durch den Lichtenauer Auwald, die Stadtnatur in Rastatt und zu den Biotopmaßnahmen, die im LIFE-Projekt in den Rastatter Rheinauen umgesetzt wurden.  Beim „Tag der Artenvielfalt“ stellt der NABU Mitte Juni Blütenpflanzen, Fledermäuse, das Leben im Teich und auf Sandrasen vor.  Das Detailprogramm wird Anfang Juni in den Medien veröffentlicht. 

Das Programmteam ist sich sicher, dass alle Menschen mit Neugier auf unsere natürliche Nachbarschaft auf ihre Kosten kommen. Das Auftanken der persönlichen Batterien in der Natur sei konkurrenzlos umweltfreundlich. Deshalb lädt der NABU dazu ein, möglichst oft dabei zu sein. 

Das neue NABU-Programm für Mittelbaden kann im Umweltzentrum Rastatt per E-Mail angefordert werden unter kontakt@nabu-mittlerer-oberrhein.de.

Martin Klatt, 13.02.2026

Naturnahe Gärten helfen dem Winterschläfer Igel

Den Herbstgarten mit Laub- und Reisighaufen sowie wilden Ecken igelfreundlich machen

Die Insektenjäger sind jetzt im Herbst vermehrt unterwegs, um sich für den Winterschlaf ausreichend Speck anzufuttern. Jetzt müssen sie genügend Futter finden, um den Winterschlaf bis zum Frühjahr zu überstehen. Kommt der Frost, legen Igel ein sicheres Winternest in einer Erdmulde, unter Hecken oder Reisig- und Laubhaufen an und schlüpfen bei Dauerfrost in ihr Versteck. Leider sind Igel durch den Verlust an Lebensraum und Gefahren wie Straßenverkehr und Mähroboter zunehmend bedroht. Für geeignete Lebensräume kann jedermann sorgen. Mit naturnahen Gärten, mit heimischen Hecken, Büschen, Wiesen, Bäumen Kompost- und Laubhaufen oder Wasserstellen kann man Igel gezielt unterstützen, weil diese bei solchen Voraussetzungen ein gutes Jagdrevier vorfinden, wo es vor allem nachts Käfer, Regenwürmer, Schnecken, Raupen, Ohrwürmer, Larven und Tausendfüßer gibt. 

Zum Überwintern sollten Igel ca. 600 Gramm auf die Waage bringen. Ist dies nicht der Fall, sollten Jungtiere zu einer Pflegestation gebracht werden, wo als Basisfutter u. a. Hochwertiges Katzen- oder Hundenassfutter mit hohem Fleischanteil gefüttert wird. Dabei gilt: Kuhmilch ist ein absolutes Tabu. 

Igel-Hilfe auf einen Blick:

  • Insektenreiche Grünflächen schaffen: Igel sind Einzelgänger und jagen vor allem nachts Käfer, Regenwürmer, Raupen, Ohrwürmer, Larven und Tausendfüßer. Vielfältige Gärten mit heimischen Hecken, Büschen, Wiesen und Bäumen helfen ihnen, satt zu werden.
  • Sicheres Versteck anlegen: Egal ob Igelhäuschen oder Reisig- und Laubhaufen – von November bis April verschlafen Igel die insektenfreie Zeit. Bitte nicht stören, denn aufzuwachen verbraucht wichtige Energiereserven.
  • Vor Verletzungen schützen: Mähroboter und Freischneider können Igel tödlich verletzen. Die Geräte nur unter Aufsicht nutzen und nicht unter Igelverstecken wie Hecken. Auch Holzstapel und Komposthaufen können bewohnt sein, also besser bis zum Frühjahr liegen lassen.
  • Freier Durchgang: Igel wandern teils mehrere Kilometer auf der Suche nach Futter und Partner oder Partnerin. Zäune daher für Igel an mehreren Stellen passierbar machen.
  • Tod im Straßenverkehr verhindern: Igel wandern vor allem nachts. Entlang von Grünflächen gilt: langsam und aufmerksam fahren, damit man rechtzeitig bremsen kann.

Ökomobil machte im Rahmen des Ferienprogramms Halt in Lichtenau am Acher Fischaufstieg

Auf Einladung der NABU Ortsgruppe Rheinmünster/Lichtenau konnten 8 Lichtenauer Jungen und Mädchen im Alter von 8-12 Jahren am Dienstag den 2.09.2025 die Acher beim neu errichteten Fischaufstieg erkunden und darin lebende Insekten und andere Wasserlebewesen erforschen.

Nach einer Einweisung durch Frau Zimmermann vom Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe ging es ans Gewässer. Ausgerüstet mit Watstiefeln und Keschern wurde eifrig gefischt. Nach etwa 1 ½ Stunden wurden die gemachten Fänge dann im Ökomobil, das sozusagen ein rollendes Klassenzimmer ist, mit Binokularen bestimmt. Am Ende wurden die interessantesten Tiere der ganzen Gruppe von Frau Zimmermann auf einem großen Bildschirm gezeigt. Gefunden wurden unter anderem Steinfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven, Libellenlarven, Bachflohkrebse Grundwanzen und Strudelwürmer.

Nach einem Vesper konnten die Jungforscher nach 3 ½ Stunden mit vielen spannenden neuen Erkenntnissen über das Leben im Bach den Heimweg antreten.

Die Verantwortlichen beim NABU von der Ortsgruppe Rheinmünster-Lichtenau würden sich jedoch im nächsten Jahr eine zahlenmäßig bessere Beteiligung wünschen.

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

Ökomobil machte im Rahmen des Ferienprogramms Halt in Söllingen am Wörthgrabenschöpfwerk 

Auf Einladung der NABU Ortsgruppe Rheinmünster/Lichtenau konnten 23 Schulkinder aus Rheinmünster im Alter von 8-12 Jahren in der letzten Augustwoche beim Wörthschöpfwerk in Söllingen erkunden und darin lebende Insekten und andere Wasserlebewesen erforschen.

Nach einer Einweisung durch Frau Backes vom Ökomobil des Regierungspräsidiums Karlsruhe ging es auf den Hochwasserdamm zwecks Bestimmung verschiedener Pflanzen und danach ans Gewässer. Ausgerüstet mit Watstiefeln und Keschern wurde eifrig gefischt. Nach etwa 2 Stunden Exkursion wurden die gemachten Fänge dann im Ökomobil, das sozusagen ein rollendes Klassenzimmer ist, mit Binokularen bestimmt. Am Ende wurden die interessantesten Tiere der ganzen Gruppe von Frau Backes auf einem großen Bildschirm gezeigt. 

Gefunden wurden unter anderem Eintagsfliegenlarven, Wasserläufer, Wasserscorpione, Fischlarven, einige Wasserschnecken, darunter auch die Spitzschlammschnecke. Diese Funde lassen gegenwärtig auf eine gute Wasserqualität im „Stillgewässer“ des Wörthgrabens zurückführen ist. 

Nach einem Vesper konnten die Jungforscher nach 3 ½ Stunden mit vielen spannenden neuen Erkenntnissen über das Leben am Wörthgraben den Heimweg antreten.

Die Verantwortlichen der NABU-Gruppe, die Schulkinder als Natur-Detektive, aber ebenso das Team vom Ökomobil unter Leitung von Frau Backes waren von den Ergebnissen rundum zufrieden. 

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster