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Willkommen bei der NABU Ortsgruppe Lichtenau/Rheinmünster

Wir freuen uns über Ihren Besuch und möchten uns zunächst kurz vorstellen: Unsere Ortsgruppe ist eine von vielen ähnlichen regionalen Gruppierungen innerhalb des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und wurde 1982 gegründet. Folgerichtig haben wir am 2. März 2017 auf unser 35-jähriges Bestehen zurückblicken können. Derzeit besteht die Ortsgruppe aus 180 Mitgliedern, von denen die meisten in Lichtenau und Rheinmünster wohnhaft sind. Alle Altersklassen sind vertreten. 

Beringung der Jungstörche abgeschlossen .

Mit Hilfe der Stollhofener Feuerwehr-Abteilung und der eingesetzten FW-Drehleiter konnten letztes Wochenende zwei Vertreter vom NABU und „Storchenvater“ Josef Günther insgesamt 12 Jungstörche in Rheinmünster einen individuellen, markierten Ring anlegen (jeweils am rechten Storchenbein). Weitere sechs Jungstörche an anderen Weißstorchnestern konnten nicht beringt werden. Gleiches gilt für drei Jungstörche in Scherzheim. Keine erfolgreiche Storchenbrut war in Ulm noch in Muckenschopf zu beobachten. Insgesamt sind 21 Jungstörche im Jahr 2020 lebensfähig ausgeschlüpft. Damit ist offenbar die obere Grenze von Jungstörchen des europäisch streng geschützten und weitaus „geachteten“ Großvogels in unserem Naturraum erreicht. Im Land sind trotz der hiesigen „verdichteten“ Storchenhabitate einige potentielle Weißstorch-Domizile verwaist. 

Insgesamt gibt es auf den Gemarkungen in Lichtenau (3) und Rheinmünster (11) Weißstorch-Nester. In Rheinmünster-Stollhofen mit sieben Nestern ist eine starke Konzentrierung der Weißstörche nicht zu übersehen, während z. B. der Ort Hildmannsfeld von den Weißstörchen gemieden wird, obwohl es dort auf den umliegenden Feldern an Nahrung nicht mangeln dürfte. Das Storchenjahr 2020 darf man mit „gut – befriedigend“ bewerten.  

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

Kein Schwarzwildgatter im Striethwald

2. Stellungnahme zur Errichtung eines Wildschweingatters im Striethwald in  Lichtenau-Muckenschopf                                        

Seit der öffentlichen Kritik vom Februar  2020 über das geplante Wildschweingatter im Striethwald bei Muckenschopf,  fehlen immer noch die vollständigen Planunterlagen. Die ersten (unvollständigen) Unterlagen sind dem LRA Rastatt bereits seit Jan. d. M. zugegangen. Seit Nov. 2018 bemüht sich der NABU, sich beim Landratsamt Rastatt, Einsichtnahme zum geplanten Projekt zu erhalten. Jedoch: Fehlanzeige!                      . Diese geheimnisvolle Vorgehensweise des Landesjagdverbandes zeugt von einer nebulösen Öffentlichkeitspolitik, was Schlimmes vermuten lässt.  Daher liegt die Vermutung nahe, dass die gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände im Land beim Landesnaturschutzverband Bad.-Wttbg. nicht beteiligt werden sollen. Anders kann man diese Praktiken nicht deuten und lässt ein „Überstülpen“ eines umstrittenen Bauvorhabens befürchten. 

Dieser überdimensionale Eingriff im großen Waldgebiet „Strieth“ würde  erhebliche Beeinträchtigungen oder irreparable Schäden im Artenschutz verursachen. Fakt ist, dass die Artenschutzbestimmungen für Tiere mit einem europäischen Schutzstatus‘ nicht unter den Tisch gekehrt werden können (siehe ablehnende Haltung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zur Ostanbindung des Baden-Airparks an die A 5). Ohne das der NABU bisher die Möglichkeit hatte, die konkreten Pläne des Wildschweingatters anzusehen oder zu prüfen, widerspricht das Bauvorhaben jeglicher Naturverträglichkeit.. Die Waldgebiete Strieth, Münzwald, Panzermatten, Fünfheimburgerwald und die Waldgebiete auf Gemarkung Unzhurst sind bestens geeignete Habitate für die Wildkatze, die dort nicht erst seit heute vorkommt. 

Ein sauberes und vertieftes Gutachten mit aktuellen Daten durch seriöse Fachleute wird den Beweis liefern, dass der noch intakte Striethwald  streng geschützte Tierarten beheimatet (z. B. Wildkatze, Haselmaus, Fledermäuse , verschiedene Amphibien-Arten und Reptilien). Mit dem einsetzenden Fahrzeugverkehr und der Hunde-Ausbildung im Gatter würde der idyllische und weiträumige Striethwald zusätzlich durch Lärm beeinträchtigt. Dadurch wird die Wildkatze aus dem Habitat vertrieben.  

Der geplante Eingriff im Striethwald mit dem installierten Doppelzaun bedeutet die Fällung von Waldbäumen und Sträuchern. Das würde bzw. könnte auch wieder eine Neuaufforstung nach sich ziehen, was einer Klärung bedarf. Der NABU würde es begrüßen, dass andere Landeseigene Flächen für die Pläne des Landesjagdverbandes BW in Anspruch genommen werden, wo die Problematik des Artenschutzes keine Rolle spielt. Andererseits könnten auch alternative Jagdmethoden in Betracht kommen, der Wildschweinpopulation „auf den Pelz zu rücken“. 

Weder glaubwürdig noch verständlich ist nach Sicht des NABU das unbedingte Festhalten am Projekt Wildschweingatter durch den Landesjagdverband. Der NABU wird hier nicht locker lassen und gemeinsam mit der Bürgerinitiative, der Stadt Lichtenau und den Ortschaftsräten  aus Muckenschopf und Scherzheim gegen das umstrittene Bauprojekt vorgehen. 

Für September 2020 ist eine öffentliche Veranstaltung (Exkursion zum Planobjekt unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen) geplant. 

Herbert Schön, 

Vorsitzender

https://bnn.de/mittelbaden/buehl/lichtenau/buerger-stellen-sich-wegen-schwarzwildgatter-gegen-die-jaegerschaft


https://bnn.de/mittelbaden/buehl/lichtenau/landesjagdverband-baut-kein-schwarzwildgatter-in-muckenschopf

Naturnaher Garten und Schwalbennester

Die NABU-Gartenkampagne für mehr Vielfalt

Aufgrund des dramatischen Rückgangs von Insekten, Singvögeln, Amphibien, Fledermäuse u. Kleinsäuger möchten wir Hobbygärtner/Innen animieren, ihren Garten oder Balkon vielfältiger und als Lebensraum für heimische Tiere und Pflanzen zu gestalten. Dabei wollen wir nicht mit dem Zeigefinger auftreten, sondern mit leicht verständlichen Praxistipps, die Lust auf Naturschutz machen. Gleichzeitig vermitteln wir viele Hintergrundinfos zu wichtigen Naturschutzthemen z. B. beim Gärtnern auf kleinem Raum (Balkon) oder beim  giftfreiem Gärtnern und weiteren Alternativen zur Ökozelle vor Ort. Konkrete Tipps und Anleitungen zur biologischen Vielfalt erhalten Sie unter: (https://thueringen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/naturnaher-garten/index.html)

Die ersten Schwalben sind schon da – wer benötigt Schwalbennester? 

Der NABU unterstützt weiterhin Besitzer von Häusern, die gewillt sind, den stark dezimierten Schwalben eine nützliche Nisthilfe anzubieten.  Wir beraten auch gerne bei der Anbringung von Nisthilfen und von Schutzvorrichtungen wie Kotbretter etc. vor Ort.                                                                                                       

Zu einem relativ günstigen Selbstkostenpreis veräußert der NABU geeignete Schwalben-Nisthilfen an interessierte Eigentümer von Gebäuden. Häuser, die besonders viele Schwalben beherbergen, zeichnen wir mit einer Plakette aus: „Schwalbenfreundliche Häuser. Bitte melden Sie sich unter Tel. 07227/3995           oder unter der E-Mail-Adresse Info@nabu-li-rhm.de .  

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

NABU-Exkursionen am Sonntag abgesagt

Die im NABU-Jahresprogramm angekündigten Exkursionen am kommenden Sonntag22. März(morgens: Frühling im Schiftunger Bruch und nachmittags in Helmlingen: Auf den Spuren von Biber und Wildkatzen)  werden aus reinen Vorsichtsmaßnahmen zum Thema Coronavirus nicht stattfinden können.

Die Exkursion in Schiftung wird ersatzlos gestrichen, dafür gibt es eine weitere Exkursion am 28. Juni (Sommer im Schiftunger Bruch). Die Exkursion in Helmlingen wird im Herbst 2020 neu angesetzt.

Nach dem heutigen Stand wird auch die Veranstaltung  „Blühende Gärten – Vortrag am 25. März in Achern“ gänzlich ausfallen müssen.  Ein Ersatztermin ist noch nicht in Sicht. 

Unsere für Freitag, 13. März abgesagte Jahreshauptversammlung werden wir, sofern i. S. Coronavirus mehr Klarheit und Entwarnung in Sicht ist, neu ansetzen. 

Blühende Gärten – Vortrag am 25. März in Achern

ACHTUNG – Bis auf weiteres fallen alle aktuellen Termine aus.

Damit Gärten Orte des Lebens sind, brauchen sie die nötige Lebensqualität. Dazu bedarf es einiger Grundlagen wie zum Beispiel ein buntes Angebot an Wildpflanzen. Blüten im Frühling, Samen im Sommer, Früchte im Herbst, Unterschlupf im Winter. Der Vortrag zeigt, wie der eigene Garten zum Lebensraum wird. Kommen Sie vorbei und lernen Sie mehr darüber, wie Sie Ihren eigenen Garten naturnah gestalten können. Unsere Referent/-innen halten Vorträge in ganz Baden-Württemberg. Ein Vortrag hierzu wird in unserer Nähe am 25. März 2020 in Achern, Atelier, Illenau-Werkstätten um 20 Uhr stattfinden. Der Vortrag ist kostenfrei. Über mögliche Anmeldungen können Sie sich unter E-Mail: info@nabu-li-rhm.de jetzt schon anmelden.
Wir freuen uns auf Sie!

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

Öffentliche Stellungnahme zur Errichtung eines Wildschweingatters im Striethwald in Lichtenau-Muckenschopf

Nachdem in den Sommermonaten 2018 bekannt wurde, dass im Staatswald „Strieth“ in Lichtenau-Muckenschopf Planungen zur Errichtung eines Wildschweingatters mit einer Ausdehnung von fast 10 ha anstehen, hat sich die NABU-Ortsgruppe Li/Rhm. bemüht, beim Landratsamt Rastatt Einsichtnahme in die Planunterlagen zu erhalten. Das abgeschnittene Waldgebiet hat von der Dimension etwa die Länge wie der Ort Muckenschopf, von Süd nach Nord. Nach dem Stand heute, wo bereits seit mehr als vier Wochen der Bauantrag bei der Stadt Lichtenau vorliegt, werden die vollständigen Plan-Unterlagen immer noch zurückgehalten. Noch gravierender: Die erforderlichen Unterlagen des Landesjagdverbandes waren offenkundig nicht vollständig beim Landratsamt Rastatt – Amt für Baurecht, Klima- und Naturschutz u. öffentliche Ordnung – eingereicht worden!  Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um einen Vorgang, bei dem die gesetzlich anerkannten Naturschutzverbände im Land Baden-Württemberg nicht beteiligt wurden. 

     So gesehen muss konstatiert werden, dass Naturschutz, Stadt Lichtenau und letztlich das Landratsamt Rastatt mit dem Planvorhaben im Striethwald in Muckenschopf vom Antragsteller „an der langen Leine geführt“ werden. Eine seriöse Vorgehensweise bei derartigen Vorhaben sieht nach dem Verständnis von Bürgern oder von Behörden anders aus. Im Klartext: Erst nach dem Nachhaken des NABU wurde von amtlicher Seite festgestellt, dass bei dem im Januar d. J. eingegangenen Bauantrag „keine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung, kein Landschaftspflegerischer Begleitplan einschließlich Vermeidungs-, Minimierungs- und Ausgleichsmaßnahmen sowie keine FFH-Vorprüfung enthalten“ waren. All dies ist allerdings ein dringendes Erfordernis zur Gewährleistung einer fundierten baurechtlichen Entscheidung.

     Ohne dass der NABU bisher die Möglichkeit hatte, die konkreten Pläne des Wildschweingatters anzusehen oder zu prüfen, droht das Bauvorhaben jeglicher Naturverträglichkeit zuwider zu laufen. Dieser überdimensionierte Eingriff im Waldgebiet „Strieth“ 

neben dem FFH-Gebiet der „Acher“ und dem Vogelschutzgebiet lässt irreparable Schäden für den Artenschutz befürchten. Die Waldgebiete Strieth, Münzwald, Panzermatten, Fünfheimburgerwald und die Waldgebiete auf Gemarkung Unzhurst sind bestens geeignete Habitate für die Wildkatze, die dort nicht erst seit heute vorkommt.                                

     Die Frequentierung der Waldwege mit PKW aus einem großen Umkreis im Land Baden-Württemberg bis zur Schweiz bei der Zu- und Abfahrt zum und vom Wildschweingatter wäre nicht nur für die Wildkatze, sondern ebenso für alle weiteren dort vorkommenden Säugetiere, für Amphibien (Gelbbauchunke, Erdkröte, Springfrosch etc.) und für Reptilien (Eidechsen, Ringelnatter, Blindschleiche) eine Bedrohung. Immerhin sollen nach unseren Informationen neben der großen Umzäunung zwischen „Acher“ und westlichem Waldweg, der nach Gamshurst führt, noch mindestens zwei Gebäude und 15 Stellplätze (mit einer Zaunlänge von über 1.600 m) entstehen. 

     Die bisherigen Totfunde von vier Wildkatzen nebst weiteren Wildtieren wie ungezählten Feldhasen, Rehen, Kleinsäugern, Vögeln etc. indizieren heute schon, wie wichtig es wäre, den Fahrzeugverkehr aus dem weiträumigen Waldgebiet mit den hinführenden Wegen zu entfernen bzw. massiv zu reduzieren statt ihn durch das geplante Vorhaben zu erhöhen. Der nicht zu akzeptierende und zunehmende Fahrzeugverkehr auf den Waldwegen würde mit großer Sicherheit negative Folgen nach sich ziehen.  

     Eine Genehmigung über einen bevorstehenden Bauantrag im geschlossenen Waldgebiet „Strieth“ verstößt nach unserem Ermessen bzw. dem jetzigen Erkenntnisstand gegen die europäischen Artenschutzbestimmungen nach Artikel 12 ff. der FFH-Richtlinie (Habitat der Wildkatze, Vorkommen von streng geschützten Amphibien-Arten). Mit der Inbetriebnahme eines Wildschweingatters im Striethwald sind massive Störungen durch den einsetzenden Fahrzeugverkehr zu erwarten, die dem Tötungsverbot nach     § 44 BNatSchG widersprechen. 

     Der NABU fordert hiermit öffentlich, die Zusendung der vollständigen Unterlagen zur artenschutzrechtlichen Prüfung des Vorhabens. Sofern vollständige Planunterlagen entgegen bisherigen  Informationen doch vorliegen sollten, besteht der NABU auf die Einhaltung der Bestimmungen gemäß § 3 des Umweltinformationsgesetzes. 

Herbert Schön, Vorsitzender

Stellungnahme zum Zeitungsbericht am 12.2.2020 – Minister Hauk besucht Sägewerk Keller in Scherzheim

Die Vorstandschaft in der NABU-Gruppe  ist nicht nur irritiert, sondern gleichermaßen schockiert, dass das Sägewerk Keller in Scherzheim sich urplötzlich zu einer „ökologische Produktionsstätte“ verwandelt hat. Offensichtlich wurden Minister Hauk die speziellen Auswirkungen der Umweltprobleme des Betriebs (Lärm, Licht- und Gewässerverschmutzung) verschwiegen. Ein umfassender Rundgang im Betriebsgelände hätte offenbart, dass das auf dem Betriebsgelände anfallende Oberflächenwasser, welches mit organischen Schadstoffen aus Holz- und Rindenresten belastet ist, ungeklärt in die „Acher“ ablaufen kann. Das entspricht nicht heutigen Umweltstandards.

 Insbesondere bei Regenwetter läuft vom Betriebsgelände die braune Brühe über den Weg und von dort in die „Acher“ trotz der jetzt sichtbaren primitiven Holzstamm-Absperrungen. Das Ergebnis: Im einst ökologisch hochwertigem Flussbett der „Acher“ (FFH-Gebiet)  sind ab dem Gewässerabschnitt beim Sägewerk Keller nur noch wenige Exemplare der streng geschützten Bachmuschel (Unio crassus) aufzufinden.  Das Untersuchungsergebnis wurde brandneu in einer Expertenrunde beim Regierungspräsidium Karlsruhe am letzten Dienstag (11.2.) dargestellt.   Die nicht gestoppten und verschmutzten Einleitungen sind außerdem für geringere Aufkommen von Fischarten verantwortlich, die letztlich dem Eisvogel zum Beuteschema passen.  

Die von uns vor Jahren kritisierte Lichtverschmutzung mit der Ausleuchtung von großen Gemarkungsteilen zwischen Scherzheim und Memprechtshofen hat trotz einer Nachrüstung bei einzelnen Lampen nur wenig gefruchtet. Die massive Ausstrahlung der genannten Gemarkungen verursacht insbesondere eine massive Störung und Tötungen von nachtaktiven Insekten. Das ist schädlich für die ebenso streng geschützten Fledermausarten, denen die Nahrungsquelle entzogen wird. Das „hier ausgemachte“ Insektensterben fördert im negativen Sinne ebenso den Rückgang von Vögeln, die  Insekten auf ihrem Speiseplan haben.  Und:  Die Bevölkerung fühlt sich zunehmend durch die Ausleuchtung der großen Landschaftsteile rings um Scherzheim gestört. Können solche Zustände  ein Ruhmesblatt für das Sägewerk sein?  Auf jeden Fall handelt es sich um keine Ökoproduktion vor Ort!   Notwendige Investitionen, z. B. die massive Umrüstung der Lichtquellen oder die Anbringung von „Lichtabscheidern“,  müssten für einen ökologischen Betrieb längst an vorderster Stelle stehen. Leider können die bedrohten Kreaturen auf den Stimmzetteln keinen Druck ausüben.  

Letztlich bleibt die Hoffnung, dass unsere Bemühungen seit dem Jahr 2014 und unsere öffentliche Kritik nun bei den zuständigen Behörden etwas bewirken. Ansonsten wird man gezwungen sein, noch dickere Bretter zu bohren als dies bisher versucht wurde. 

Herbert Schön, Vorsitzender