Blühende Gärten – Vortrag am 25. März in Achern

ACHTUNG – Bis auf weiteres fallen alle aktuellen Termine aus.

Damit Gärten Orte des Lebens sind, brauchen sie die nötige Lebensqualität. Dazu bedarf es einiger Grundlagen wie zum Beispiel ein buntes Angebot an Wildpflanzen. Blüten im Frühling, Samen im Sommer, Früchte im Herbst, Unterschlupf im Winter. Der Vortrag zeigt, wie der eigene Garten zum Lebensraum wird. Kommen Sie vorbei und lernen Sie mehr darüber, wie Sie Ihren eigenen Garten naturnah gestalten können. Unsere Referent/-innen halten Vorträge in ganz Baden-Württemberg. Ein Vortrag hierzu wird in unserer Nähe am 25. März 2020 in Achern, Atelier, Illenau-Werkstätten um 20 Uhr stattfinden. Der Vortrag ist kostenfrei. Über mögliche Anmeldungen können Sie sich unter E-Mail: info@nabu-li-rhm.de jetzt schon anmelden.
Wir freuen uns auf Sie!

NABU-Gruppe

Lichtenau/Rheinmünster

Jahreshauptversammlung 2020

Unsere Mitglieder, Freunde und Gönner laden wir sehr herzlich ein zu unserer Jahreshauptversammlung am

Freitag,  13. März 2020, 19:30 Uhr, Gasthaus „Rössel“,  Lichtenau-Scherzheim

Mit einem Bild-Vortrag über den „Vogel des Jahres 2020“ (Turteltaube), wollen wir eine  allseits bekannte Taubenart vorstellen, welche aufgrund staatlicher Jagderlaubnisse in den EU-Ländern düstere Zukunftsaussichten hat. Außerdem wollen wir in unserem betreuten Umfeld den Focus auf teilweise gravierende Eingriffe in der Naturlandschaft richten.    

T a g e s o r d n u n g

  1. Begrüßung und Totenehrung
  2. Tätigkeitsbericht 
  3. Kassenbericht
  4. Entlastung der Kassiererin
  5. Ehrungen
    Pause
  6. Ausblick, Jahresprogramm 2020
  7. Bild-Vortrag über den Vogel des Jahres 2020 (Turteltaube)
  8. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Dein/Ihr Erscheinen. 

Freundliche Grüße

gez. Herbert Schön               gez. Andreas Wahl
Vorsitzender                             Stellv. Vorsitzender

Wer benötigt künstliche Schwalbennester?

Wie schon angekündigt, wird der NABU Li/Rhm. die Aktion „Schwalbenfreundliche Häuser“ in diesem Jahr wieder fortsetzen und interessierten Besitzern von geeigneten Häusern und Ökonomiegebäuden bei der Pflege oder Anbringung von Nisthilfen oder von Schutzvorrichtungen wie Kotbretter etc. beraten. Die uns gemeldeten „schwalbenfreundliche Häuser“ werden wir, sofern dies gewünscht ist, aufsuchen und neben der Beratung unsere speziellen Flyer und Plaketten verteilen. Sofern Bedarf an künstlichen und robusten Schwalbennestern besteht, können wir solche Nisthilfen zum Selbstkostenpreis an interessierte „Freunde von fliegenden Sommerboten“ weitergeben.  Gerne können Sie sich unter E-Mail: Info@nabu-li-rhm.de oder unter Tel. Nr. 07227/3995 melden. 

Krötenschutzzaun in Stollhofen errichtet

Aufgrund der warmen Temperaturen hat der NABU entlang des Sportplatzweges in Stollhofen wieder einen Krötenschutzzaun errichtet. Auf die Dauer von ca. vier Wochen (bis ca. Ende März) werden die ehrenamtlichen Helfer/Innen in den Nachtstunden Erdkröten und andere Lurche auf der Straße einsammeln. Wir bitten um langsame Fahrweise. 

Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

Bedrohtes Symbol für Glück und Liebe

Foto: Ralf Thierfelder

Die Turteltaube steht für Glück, Liebe und Frieden. Ihre Lebensbedingungen sind allerdings weniger romantisch: Seit 1980 sind fast 90 Prozent ihrer Bestände in Deutschland verloren gegangen. Was der kleinen Taube fehlt, sind geeignete Lebensräume wie strukturreiche Wald- und Feldränder. Besonders durch die industrielle Landwirtschaft haben sich die Bedingungen für die Turteltaube verschlechtert. 

Doch auch ein zweiter Punkt bedroht die Turteltaube. Als einzige Langstreckenzieherin unter unseren Tauben verbringt sie ihren Winter in Afrika. Doch durch illegale und legale Jagd ist sie auf ihrem Zugweg massiv gefährdet. Allein in der EU werden jährlich rund zwei Millionen Turteltauben getötet. Mit einer Petition wollen wir Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auffordern, sich bei der EU für einen Jagdstopp einzusetzen.

Weitere Infos hier:
http://nabu-li-rhm.de/turteltaube-ist-der-vogel-des-jahres-2020/

Wertvolle Hinweise zur Winterfütterung der Singvögel

Update:

Nach einem sehr warmen Winter und hohen Tages-Temperaturen, bitten wir die Vogelliebhaber, die Winterfütterung der Singvögel dann einzustellen, wenn die Temperaturen höher gehen wie 3 °. Dadurch werden mögliche Infizierungen der Piepmätze am Vogelkot vorhindert. Die Balz hat teilweise schon begonnen. 

Mit den Fütterungen von Singvögeln sollte man jetzt beginnen und  dann erst wieder einstellen,   wenn es im Frühjahr keine frostigen Nächte/Tage mehr gibt.  Die Vögel  finden bei kalten und nassen Tagen immer weniger Futter und verbrauchen trotzdem viel Energie, um ihre Körpertemperatur von rund vierzig Grad gegen die Kälte der Umgebung aufrecht zu erhalten. Meisen verlieren in einer einzigen Kältenacht bis zu zehn Prozent ihres Gewichtes. 

 Wählen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. Auf diese Weise minimieren Sie die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern. Und: Keine Massenfutterplätze einrichten!  Am besten verwenden Sie Futtersilos, da hier das Futter nicht verdirbt und sich keine Nahrungsreste sammeln können.Reinigen Sie herkömmliche Futterhäuschen regelmäßig mit heißem Wasser und legen Sie täglich nur wenig Futter nach. Aus hygienischen Gründen sollten Sie beim Reinigen Handschuhe tragen.Geeignetes Futter: 

Für Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern: Sonnenblumenkerne als Basisfutter und Freiland-Futtermischungen, was fast alle überwinternden Singvögel gerne fressen. Das Futter sollte frei sein von Samen der gefährlichen Ambrosiapflanze!  

Für Weichfutterfresser (z. B. Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Meisen, Amseln, Zaunkönig):  Rosinen, Nüsse, Äpfel, Haferflocken, Maisflocken, Kleie, Meisenknödel. Keinesfalls dürfen salzige Nahrung wie Speck oder Salzkartoffeln ausgebracht werden.  Das gilt ebenso für Brot, weil es im Magen der Vögel aufquillt und tödliche Folgen haben könnte. Rindertalg am Baumstamm kann u. a. auch Spechte anziehen, welche bei extremer Witterung die fettige „Feinkost“ gerne annehmen.

Fledermausasyl fertiggestellt

Nach dem öffentlichen Aufruf zur Mithilfe bei einer Nabu-Aktion am vergangenen Samstag konnten neun freiwillige Helfer vom NABU Lichtenau/Rheinmünster ein Fledermaus-Asyl in einem alten Munitionsbunker im Baden-Airpark mit  geeignetem Erdmaterial „präparieren“. Innerhalb einer knappen Stunde war die Wagenladung mit rund 6 cbm auf Schubkarren verfrachtet und im Bunker verteilt.  

Mit dieser Aktion erhofft man sich von den Verantwortlichen des NABU insgesamt einen optimaleren Winterschlafplatz für die bedrohten und fliegenden Säugetiere, die hohe Luftfeuchtigkeit und Ungestörtheit genießen. Hierzu wird u. a. das anfallende Regenwasser in einem Trichter aufgefangen und in den Bunker eingeleitet.  Beobachtungen haben ergeben, dass während heißer Sommertage das Schlafquartier ebenso gerne von einzelnen männlichen Fledermäusen aufgesucht wird.  

Mehrere Fledermauskästen, die vor zwei Jahren an freistehenden  Bäumen vom Nabu und einer Schulklasse im Naturschutzgebiet „Stollhofener Platte“ angebracht wurden, komplettieren die Aktion „Feldermausschutz“ nebst der Anschaffung von Fledermaus-Detektoren.